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Yannick Schaper und Frederik Bartelmann
(beide 5b) von den „Mars Beagle
Boys“ programmieren ihren Roboter
„Beagle“ (im Vordergrund zu sehen) |
Dem kleinen Yannick Schaper zittern die Hände vor lauter
Aufregung so sehr, dass er kaum den winzigen Plastikbaustein am
Lego-Roboter befestigen kann. Der ist gerade vom Transport der „Habitat-Module“
zur „Basisstation“ zurückgekehrt und muss nun schnell für die nächste Aufgabe umgebaut werden (der
Roboter soll anschließend die „Solarmodule“ vom „Marsstaub“ befreien,
denn alle Aufgaben müssen in 150 Sekunden erledigt sein). Der Schiedsrichter,
Informatikprofessor
Dr. Gunter Klemke, markiert schmunzelnd einen Haken auf seinem
Protokollzettel und meint anerkennend: „Die Schüler des Trittauer
Gymnasiums sind erstaunlich gut, wenn man ihr Alter berücksichtigt und
die Tatsache, dass sie zum ersten Mal am ‚FIRST International Lego
League’-Wettbewerb teilnehmen!“.
Die Abkürzung FIRST steht für For Inspiration
and Recognition
of Science
and Technology und ist als
Schülerwettbewerb vor 11 Jahren vom USAmerikaner John E. Abele ins Leben
gerufen worden. Am ersten Wettbewerb nahmen 11 amerikanische
Schülermannschaften teil,
dieses Jahr sind es bereits
über 3500 allein in Nordamerika, 255
in Skandinavien, 95 in Deutschland. Auch England, Frankreich, Singapur,
Brasilien, Korea, China und Holland beteiligen sich inzwischen das
Roboterdesign, die Teamfähigkeit und die Erledigung eines
Forschungsauftrags. In diesem
Jahr, in dem gerade europäische
und amerikanische Sonden auf dem Mars gelandet sind, war der rote Planet
natürlich das Forschungsthema.
Die 9 in Hamburg teilnehmenden Schülerteams
mussten
in 3 Runden ihre Roboterleistungen präsentieren, anschließend gab es ein
Viertelfinale, Semifinale und Finale. Das Gymnasium Trittau hatte erstmals
zwei Teams nach Hamburg geschickt.
Das „Trittau Team“ schaffte es bis in das Semifinale und verlor gegen
den späteren Sieger, die „Mindbreakers“ aus Bad Oldesloe, die bereits
im letzten Jahr Wettbewerbserfahrungen sammeln konnten. Die Trittauer „Mars
Beagle Boys“ erreichten sogar das Finale und wurden dafür mit dem Pokal
des Vizemeisters belohnt Die Jury vergab zwei Fahrkarten zum
Bundeswettbewerb bei der Deutschen Luft- und Raumfahrtgesellschaft in
Köln am 27.11.2003. Außer den „Mindbreakers“ durften die „Robot
Kids“ von der Realschule ‚Ofener Diek’ in Oldenburg die
Norddeutschen vertreten. Die „Robot Kids“ gelten als norddeutscher
Gesamtsieger, da sie beim
Forschungsthema und bei der Teamfähigkeit erste Plätze belegten.
Hartmut Jokisch
P.S. Wir
danken den zahlreichen Müttern und Vätern, die unseren Wettbewerb in
Hamburg tatkräftig unterstützt haben, ganz besonders
aber den Coaches Frau Kieper und Herrn Loch.
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Sven Reimann (5f) vom „Trittau Team“
beobachten,
wie ihr Roboter das Solarmodul säubert.

Die Vizemeister strahlen: (von links) Torge Tiedemann,
Mark Tiedemann, Tim Strohmeyer, Yannick Schaper, Jonas Podszuweit, Patrick
Woyand, Teamcoach Frau Kieper, Jan Kieper und Frederik Bartelmann (alle
5b).
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